Messgaskühler RMK 3

Messgaskühler RMK 3
Messgaskühler RMK 3

Der Messgaskühler RMK 3 gewährleistet einerseits die einwandfreien Funktion von Messgeräten zur Gas- bzw. Luftmessung, die bei einem zu hohem Feuchteanteil des Messmediums infolge eventueller Taupunktsunterschreitungen (Kondensationen) im Messgerät Schaden nehmen könnten, oder bei denen die Qualität der Messung infolge Kondensation im Gerät oder in den mediumsführenden Leitungen ggf. verfälscht oder beeinträchtigt werden könnte.
Andererseits können eventuell auch zu hohe Messmediums-Temperaturen den erlaubten Bereich des Messgerätes überschreiten und ggf. irreversible Beeinträchtigungen des Messgerätes hervorrufen.

Abhilfe kann in diesen Fällen durch Kühlung des Messmediums erzielt werden. Bei Unterschreitung der Taupunktstemperatur im Kühler wird hierbei zugleich dem Messmedium (durch Kondensation) der Feuchte-Überschuss entzogen. Diese Aufgabe erfüllt der Meßgaskühler RMK 3.

Der Messgaskühler RMK 3 wird dem Gasmesssystem vorgeschaltet. Durch das Absenken der Mediumstemperatur wird die Taupunktstemperatur des Mediums abgesenkt. Wenn der Feuchteanteil des Mediums so groß ist, dass durch die Abkühlung die Taupunktstemperatur unterschritten wird, kondensiert der Feuchteüberschuß aus. Das anfallende Kondensat (Wasser) wird in einem Gefäß gesammelt.

Das zu kühlende Meßmedium kann durch den Kühler gedrückt (Überdruckbetrieb) oder gesaugt (Unterdruckbetrieb) werden, ohne daß die Arbeitsweise des Kühlers beeinträchtigt wird.

Sofern die Temperatur des nachgeschalteten Gasmesssystems jetzt höher ist, als die Ausgangstemperatur des Messgaskühlers, wird die mögliche Betauung nun sicher vermieden. Die Funktion des Kühlers wird durch eine Temperatur-Differenzmessung (Einlaß- minus Auslaßtemperatur) mit Grenzwertüberwachung kontrolliert.