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"OrthoQuick" - Personenschleuse

OrthoQuick Personenschleuse

Verwendungszweck

Das von der RaTec konzipierte Meßsystem dient der Personen-Überwachung auf radioaktive Gammastrahler, die beim Ein- oder Austreten von Überwachungsbereichen mitgeführt werden oder durch die Person inkorporiert worden sind.
Die Personenvereinzelung erfolgt z.B. mit einer Drehschleuse Fabrikat KABA-Gallenschütz "Orthos swing".
Das Meßsystem übernimmt somit eine

  • Überwachung auf Verschleppung von Gammastrahlern
    - bei einer gleichzeitigen -
  • Inkorporationsmessung der Personen

Prinzip

Für die Verschleppungsüberwachung, besonders aber für eine parallele Inkorporationsmessung ist eine geringe Nachweisgrenze in Verbindung mit optimaler und möglichst stets gleichartiger Geometrie erforderlich, damit die Meßdaten einen statistisch auswertbaren Vergleich von Ein- und Ausgangsmessung ermöglichen.
Um dieser Anforderung gerecht zu werden, wird die Person mittels einer Signalisierung (durch Auswertung der Fußkontaktmatte) im Zentrum der Schleuse positioniert. Beiderseits des Durchganges ist je ein großvolumiger Plastik-Szintillator, der als breiter Detektor mit zwei diagonal angeordneten Photomultipliern ausgeführt ist, angeordnet. Die Detektoren sind in Breite und Geometrie so dimensioniert, daß sie für eine Orthos-Swing-Schleuse mit einer Durchgangsbreite (580mm) eine optimale Kombination darstellen.

Schleusvorgang

Während der Ruhestellung sind beide Schiebetüren geschlossen und verriegelt, die Messeinrichtung führt eine Aktualisierung des Nulleffekts durch.
Wird einer der beiden Kartenleser betätigt und für die Person liegt eine Durchgangsberechtigung vor, so öffnet die entsprechende Tür. Die Nulleffektmessung wird unterbrochen, die Person kann die Schleuse betreten.
Nach dem Betreten des Schleusen-Innenraumes durch eine Person schließt diese Drehtür, das Personengewicht wird ermittelt und an das Meßsystem übertragen. Mit dem Auslösen der Zwei-Zonen-Fußkontaktmatte wird die Personenmessung automatisch gestartet. Sofern keine Grenzwertüberschreitung vorliegt, wird nach Ablauf der Personen-Messzeit (z.B. 3 s) die Ausgangstür geöffnet und die Person kann die Schleuse verlassen.
Liegt aber eine Grenzwertüberschreitung vor, so bleibt die Ausgangstür geschlossen, die Eingangstür wird wieder geöffnet. Die betreffende Person hat die Schleuse zu verlassen und muss sich beim Strahlenschutz melden. Wahlweise kann auch ein Sperren von Ein- und Ausgangstür erfolgen.
Der Schleusvorgang ist in beiden Durchgangsrichtungen gegengleich.
Sind beide Schleusentüren wieder geschlossen (Standby), wird die Nulleffektmessung fortgeführt. Die Messeinrichtung nutzt automatisch jede Pause, um sich möglichst schnell an die aktuell vorherrschenden Umgebungsbedingungen (Nulleffekt) anpassen zu können.

Panikfunktion:
In der Mitte der Schleuse ist ein Paniktaster PMA installiert, bei dessen Betätigung die AUSSEN-Tür öffnet. Gleichzeitig wird ein Meldesignal zur bauseitigen Verwendung zur Verfügung gestellt.

Datenspeicherung:
Jede Personenmessung kann, sofern es gewünscht wird, mit ihren Messwerten (Aktivität, Nulleffekt- und Nettozählrate, Grenzwertüberschreitung) in einer SQL-Datenbank mit Datum / Uhrzeit abgelegt werden.
Die zu jeder Messung gehörenden Parameter (Kalibrierfaktoren, Messzeit, Grenzwerte u.s.w.) werden mitgespeichert und können ebenfalls jederzeit abgerufen werden.
Ein Aufruf der SQL-Datenbank mit Auswahlkriterien, sog. "Filtern" ermöglicht es, bestimmte Größen (z.B. nur Grenzwertüberschreitungen an einem bestimmten Tag) herauszugreifen und gezielt zur Beurteilung aufzulisten oder zu drucken.