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Großvolumige Gamma-Detektoren

RPD-Detektoren in 3 verschiedenen Ausführungen

Die RaTec-Plastik-Szintillations-Detektoren dienen dem Nachweis von Gamma-Strahlern.
RaTec fertigt z.Zt. 5 unterschiedliche Größen, zusätzlich können, angepaßt an die jeweilige Aufgabenstellung, kundenspezifisch auch Detektoren mit anderen Abmessungen des Szintillationsmaterials gefertigt werden.

Aufgrund ihres ausgezeichneten Ansprechvermögens für Gammastrahlung oberhalb ca. 200 keV und ihrem guten Preis-Leistungsverhältnis finden die Plastik-Szintillatoren immer dort Anwendung, wo größere Objektflächen oder Volumina ausgemessen werden sollen.

Im Bereich der Meßanlagen zur Gamma-Überwachung sind die häufigsten Anwendungen bei der

  • Freigabe von Reststoffen (Faßmeß-Einrichtungen)
  • Fahrzeugüberwachung
  • Personenüberwachung am Ausgang des Kontrollbereichs oder des Kraftwerks
  • Kleinteilemessung in Durchreichemeßeinrichtungen am Kontrollbereichsausgang für z.B. Aktenordner, Werkzeugkisten, usw.
  • Wäschemessung, z.B. für gewaschene Overalls etc.,

anzutreffen.

Bei den RaTec-Detektoren Serie RPD ist erstmalig die gesamte Meßelektronik im Detektorgehäuse integriert. Damit stellt der Detektor eine in sich abgeschlossene, sehr kompakte und robuste Funktionseinheit dar. Als Interface zu einer übergeordneten Einheit kommt der CAN-Bus (Controller-Area-Network) zur Anwendung. Über das Bussystem werden die in dem Detektorsystem vorhandenen, intelligenten Elektronikgruppen: der Mehrkanal-Impulsdiskriminator, die Hochspannung, sowie Baugruppen zur Binärsignal-Erfassung und -Ausgabe, gesteuert.

Die vom Detektorsystem ermittelte Zählrate (Impulse pro Zeiteinheit) wird über den CAN-Bus auf einen Rechner (z.B. ein IBM®-kompatibler PC) übertragen und im Anwendungsprogramm verarbeitet, gespeichert, oder direkt angezeigt. Bei dem CAN-Bus-Konzept stellt der Detektor daher einen intelligenten Sensor (der hier als "Knoten" bezeichnet wird) in einem Feldbus-System dar.
Die Leitungsverbindung im CAN-Bus-System wird in einfacher 2-Draht-Technik ausgeführt, mit der die Knoten untereinander verbunden werden. Die Versorgung der Elektronik der Detektoren erfolgt von einer ungeregelten Kleinspannung, wahlfrei mit 24V-Wechsel- oder Gleichspannung. Die Verbindung der CAN-Bus-Knoten (z.B. mehrere RPD-Detektoren, die Binärsignal-Erfassung und -Ausgabe, Bus-Koppler für SPS-Steuerungen, usw.) erfolgt mittels serieller Bus-Kopplung, d.h. die Verbindung läuft von Knoten zu Knoten. Hierdurch können gegenüber der sonst üblichen "Stern"-verkabelung längere Leitungswege, die sonst z.B. jeweils vom Zentral-Rechner zu den einzelnen Detektoren und/oder Melde-Einrichtungen führen müssen, vermieden werden. Ferner entfallen die bisher notwendigen (und teuren) Hochspannungs- und Impulsleitungen vollständig.