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Beta-Detektoren

RPD 50x1

Der RaTec-Plastik-Szintillations-Detektor RPD 50x1 dient dem Nachweis von Alpha-/ Beta- Strahlung und wird überwiegend in der Aerosolfilter-Messung eingesetzt.

Der optimierte moderne Aufbau des Detektors in puncto Photomultiplier, ladungsempfindlichen Vorverstärker und mechanischer Ausführung ergibt eine sehr gute Empfindlichkeit.

Der Detektor ist von seinen Einbaumaßen kompatibel zu den alten Sonden (XI und XVII) und kann ohne weitere mechanische Umbauten in einem herkömmlichen Schrittfiltergerät H1346 (ehemals Fa. Herfurth) eingesetzt werden. Lediglich die Anschlußstecker sind in den Typ Lemosa (0E) zu ändern.

Funktionsweise


Die in den Plastikszintillator einfallenden Alpha-/Beta- Teilchen erzeugen in dem Szintillator Photonen (Lichtblitze) mit einer durchschnittlichen Wellenlänge von ca. 420nm (blau). Die Photonen werden von der lichtempfindlichen Photokathode des Photomultipliers (PM) absorbiert.
Die Photokathode des Photomultipliers emittiert Elektronen, deren Anzahl proportional zur Photonenmenge ist. Mittels einer 10-stufigen Dynodenanordnung werden die Elektronen im PM vervielfacht (verstärkt). Diese Elektronenverstärkung (bis ca. v=106-fach) bewirkt einen Anodenstrom, der einen Spannungsabfall am Anodenwiderstand erzeugt. Die Anode wird über einen Anodenwiderstand mit Hochspannung (ca. 1kV) versorgt. Der Spannungsimpuls wird mit einem Kondensator von der Anode ausgekoppelt.
Das Detektor-Signal wird sodann einem ladungsempfindlichen Vorverstärker (Impedanzwandler, Verstärkung v=1) zugeführt. Der Vorverstärker ist als Treiber für ein 50-Ohm-Koaxkabel ausgelegt.

Die Detektor-Signale können mit handelsüblichen Komponenten diskriminiert und angezeigt werden.